Neuer MTF für den Löschzug Lüdinghausen

Am 11.07.2017 konnten wir unseren neuen MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) von der Firma Brandschutztechnik Rotte aus Nordkirchen abholen. Das Fahrzeug, wie sein Vorgänger ein Ford Transit, wird hauptsächlich zur Beförderung von weiteren Einsatzkräften genutzt. Aber auch für die Jugendfeuerwehr oder für Dienstfahrten ist er mit seinen 9 Plätzen sehr gut geeignet. Ausgestattet ist er mit Digitalfunk und als Sondersignalanlage wurde eine RTK 7 der Firma Hella verbaut. In der RTK 7 wurden Arbeitsscheinwerfer, Umfeldbeleuchtung, Heckabsicherung und eine Textanzeige verbaut.

 

Seminartag des Löschzuges Lüdinghausen

Am 13.05.2017 führte der Löschzug Lüdinghausen einen Seminartag durch. Im Fokus standen dabei die technische Rettung von Menschen und Großtieren mit dem Rüstwagen-Kran, sowie grundlegende Einsatztaktiken im Drehleitereinsatz. Eine ortsansässige Firma stellte uns für den Tag eine lebensgroße Kuh und ein lebensgroßes Schwein aus Kunststoff zur verfügung. Mittels Tierretungsgeschier konnten im Übungsverlauf die Tiere angehoben werden und somit eine Rettung aus einer zwangslage simuliert werden. In einer weitere Übungssituation wurde ein Dummy mittels Schwerlasttrage, die ebendfalls auf dem Rüstwagen-Kran verlasstet ist, aus dem 1OG gerettet. Auch das richtige anschlagen von Lasten wurde an einer Baumwurzel geübt.

Stillstand kann tödlich sein

Bericht aus der WN vom 25.01.2017

Die Großeinsätze Ende vergangener Woche haben es wieder einmal gezeigt: Die Freiwillige Feuerwehr ist fit – technisch und auch körperlich. Welch enormer Einsatz dafür von jedem einzelnen Aktiven geleistet wird, erläutert Wehrführer Günter Weide.

Zwei Großeinsätze in zwei aufeinanderfolgenden Nächten, außerdem noch kleinere Notfälle – die Freiwillige Feuerwehr Lüdinghausen war Ende vergangener Woche stark gefordert. „Dabei ist das Feuerlöschen noch das Einfachste“, sagt Günter Weide . Im Gespräch mit den WN macht der Wehrführer deutlich, was erforderlich ist, damit die Retter so effektiv helfen können, wie sie es tun. Und was die ehrenamtlichen Kräfte dafür auf sich nehmen. Weide: „Das ist beeindruckend.“
Da sind zum Beispiel Maike Weide und Maurice Hesselmann. Die beiden 23-jährigen Studenten absolvieren gerade den Fortbildungslehrgang zum Truppführer. Am Wochenende steht die Abschlussprüfung an. Das bedeutet paralleles Pauken – fürs Studium und für das Ehrenamt. Warum sie sich das antun? Die beiden Nachwuchskräfte müssen nicht lange überlegen. „Die Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr ist toll. Außerdem helfe ich gerne“, nennt Maike Weide, die Heilpädagogik studiert, ihre Beweggründe. „Außerdem machen die Lehrgänge Spaß. Ich könnte mir nach meinem Chemieingenieurwesen-Studium auch vorstellen, bei einer Berufsfeuerwehr zu arbeiten“, hebt Maurice Hesselmann einen weiteren Aspekt hervor. Unter Freunden und Bekannten stößt ihr ehrenamtliches Engagement auf Anerkennung. „Wobei ich anfangs schon erkläre musste, warum ich hier und da aufgrund eines Einsatzes zu spät zu Verabredungen gekommen bin“, berichtet Maike Weide mit einem Schmunzeln.Ihr Vater Günter Weide kennt das nur zu gut. Dabei machen die Einsätze – mehrere Hundert pro Jahr – nur einen Teil des ehrenamtlichen Engagements aus. Hinzu kommen die wöchentlichen Dienstabende, mehrere große Übungen, Lehrgänge und Seminare – und das Sportabzeichen. Denn ohne körperliche Fitness geht bei der Feuerwehr nichts. „Wir nehmen niemanden auf, der nicht atemschutzgerätetauglich ist“, betont Günter Weide. Diese Fähigkeit muss einmal im Jahr auf einer speziellen Atemschutzgerätestrecke bei der Feuerwehr in Dülmen unter Beweis gestellt werden. Alle drei Jahre steht für die Träger dieser Geräte außerdem eine Untersuchung durch den Feuerwehrarzt an. Außerdem geht es einmal im Jahr durch die sogenannte Heißstrecke, einen Brandtunnel, den eine Firma in Dortmund zu Trainingszwecken anbietet. „Das ist extrem anstrengend“, weiß der stellvertretende Wehrführer Klaus Hesselmann aus Erfahrung.

Baupläne direkt am Unfallort
Doch damit nicht genug: Auch technisch müssen die Kameraden ständig auf dem neuesten Stand sein, zum Beispiel bei den Automodellen. „Wir haben sämtliche Baupläne auf dem PC, damit wir bei Unfällen vor Ort unter anderem wissen, wo wir die Rettungsschere ansetzen müssen“, macht Klaus Hesselmann deutlich.Der Lernstoff wird der Feuerwehr auch in Zukunft nicht ausgehen. „Wir müssen ständig auf dem Laufenden bleiben, denn Stillstand kann in unserem Fall tödlich sein“, sagt Günter Weide. Gut, dass die Wehr zurzeit keine Personalprobleme hat.

Von Anne Eckrodt

Löschzug Lüdinghausen errichtet Sandsack-Barriere in der Stever

Am 11.04.2016 unterstützte der Löschzug Lüdinghausen die Stadt Lüdinghausen, bei der Vorbereitung für die neue Schwimmbühne in der Borg. Der Wasserstand der Stever muss im Bereich der Borg, soweit abgesenkt werden, dass es möglich ist, mit Gummistiefeln dort zu arbeiten. Dafür fühlte der Löschzug rund 350 Sandsäcke, legte sie in drei Reihen und staute somit die Stever. Auch die Jugendfeuerwehr unterstützte uns. In den nächsten Tagen wird der Bereich dann noch mit Tauchpumen abgepumpt.

 

Feuerwehr und THW lernen richtigen Umgang mit der Kettensäge

An drei Samstagen und einem Freitagabend, machten 6 Mitglieder der Feuerwehr Lüdinghausen, sowie 6 Mitglieder des THW OV Lüdinghausen, den Kettensägenlehrgang (TH-Wald). Dazu stellte die Feuerwehr den Lehrgangsleiter sowie 2 Ausbilder und das THW stellte einen Ausbilder, den Lehrsaal, die Verpflegung und eine hydraulische Baumbiegemaschine. Mit dieser Vorrichtung können ganze Baumstämme für Ausbildungszwecke unter Spannung gebracht werden.

 

Foto: THW OV Lüdinghausen

Foto: THW OV Lüdinghausen

 

Neues Löschgruppenfahrzeug für den Löschzug Lüdinghausen

Kurz vor Jahresende konnten sich die Kameraden des Löschzuges Lüdinghausen über ein neues Löschgruppenfahrzeug 10 (LF-10) freuen. Dieses ersetzt das bereits außer Dienst genommene LF 20, das trotz guter Pflege in die Jahre gekommen ist. 5 Kameraden holten das Fahrzeug am 08.12.2015 aus dem Werk Schlingmann (Dissen) ab. Gegen 18 Uhr trafen sie wieder in Lüdinghausen ein, wo sich nun alle Kameraden, Fachbereichsleiter Michael Pieper und Beigeordneter Matthias Kortendieck ein Bild von dem neuen Fahrzeug machen konnten.

 

Foto: Fa. Schlingmann

Außer Dienst: Das LF 20

 

Neuer Rüstwagen-Kran für die Feuerwehr Lüdinghausen

Am 22.06.2015 holten 5 Kameraden des Löschzug Lüdinghausen den neuen Rüstwagen Kran aus dem Werk Schlingmann in Dissen ab. Gegen 19 Uhr trafen sie wieder in Lüdinghausen ein, wo sich nun alle Kameraden, Fachbereichsleiter Michael Pieper und Bürgermeister Richard Borgmann ein Bild vom neuen Rüstwagen machen konnten. Damit der Kran vom Typ Palfinger PK 18502-SH richtig bedient werden kann, machten 11 Kameraden den Ladekranführerschein sowie eine Werkseinweisung der Firma Palfinger.

 

5 neue Drehleitermaschinisten für die Feuerwehr Lüdinghausen

Über 5 neue Drehleitermaschinisten verfügt seit diesem Wochenende die Feuerwehr Lüdinghausen. Zusammen mit 4 Kameraden der Feuerwehr Senden, erlernten sie in 38 Unterrichtsstunden den richtigen Umgang mit der Drehleiter. Ausgebildet wurden Sie von Lehrgangsleiter Engelbert Röckmann und Jörg Tappe (beide Lüdinghausen) sowie von dem Sendener Kamerad Ulrich Tork.